Verkehrsunfall

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Einsatzort Details

Bundesstraße 39
Datum 24.07.2021
Alarmierungszeit 15:32 Uhr
Einsatzende 18:01 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 29 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Löschzug Lachen-Speyerdorf
Löschgruppe Duttweiler
Löschgruppe Geinsheim
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht

Am Samstagnachmittag (24.07.2021) ereignete sich auf der Bundesstraße 39 (B 39) zwischen der Autobahnanschlussstelle Neustadt –Süd und der Abfahrt Lachen-Speyerdorf / Duttweiler ein schwerer Verkehrsunfall. Ein VW-Golf Fahrer war von Neustadt in Richtung Geinsheim unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam er mit seinem Fahrzeug, im Kurvenbereich, auf die linke Fahrspur. Dort kollidierte er mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug mit Anbauteil, welches auf der Gegenfahrbahn in Richtung Neustadt unterwegs war. Hinter dem landwirtschaftlichen Gefährt war noch eine Skoda Fabia Fahrerin, die glücklicherweise rechtzeitig auf die Situation regieren konnte und rechtzeitig Ihr Fahrzeug abbremste. Dabei kamen Ihr Motorteile des Golfes entgegengeflogen. Der Fahrer des Golfs war durch den Frontalaufprall eingeklemmt. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Die Fahrerin des Traktors war nicht eingeklemmt und konnte den Traktor selbstständig verlassen. Sie kam mit leichten Verletzungen, zur weiteren Abklärung in dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die Fahrerin des Skodas wurde Ort vom Rettungsdienst behandelt und musste nicht ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sperrte die komplette Fahrbahn ab, stellte den Brandschutz sicher, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmte der Bordversorgung der verunfallten Fahrzeuge ab. Nach Abklärung mit der Polizei, wurde der Golf Fahrer von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug geborgen und dem Bestatter übergeben. Der Golf und der Traktor wurden jeweils von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt. Der Skoda war noch fahrbereit und konnte die Einsatzstelle von selbst verlassen. Der Landesbetrieb Mobilität reinigte zum Abschluss die Fahrbahn. Laut Angaben der Polizei bewegt sich der Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Während des Einsatzes war die Fahrbahn voll gesperrt. An der Einsatzstelle waren die Feuerwehr mit sechs Einsatzfahrzeugen und 30 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Rettungshubschrauber Christoph 5, die Abschnittsleitung Gesundheit (Leitender Notarzt, organisatorischer Leiter), die Polizei mit zwei Streifenwagenbesatzungen, zwei Abschleppunternehmen und der Landesbetrieb Mobilität.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder