Gebäudebrand

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Einsatzort Details

Lilienthalstraße
Datum 27.10.2022
Alarmierungszeit 02:10 Uhr
Einsatzende 00:52 Uhr
Einsatzdauer 22 Std. 42 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Stadtmitte 1
Löschzug Lachen-Speyerdorf
Löschzug Süd
Löschgruppe Duttweiler
Löschgruppe Geinsheim
Versorgungszug
Facheinheit IuK
Medienteam
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Gegen 02:00 Uhr am frühen Donnerstagmorgen (27.10.2022) ereignete sich ein Wohngebäudebrand in der Lilienthalstraße im Ortsteil Lachen-Speyerdorf. Das Brandobjekt war eine ehemalige Gaststätte, welche zu mehreren Wohneinheiten umfunktioniert war. Beim Anrücken der ersten Einsatzkräfte stand der hintere Teil des verwinkelten Objektes bereits in Flammen. Umgehend wurde die Einsatzstufe auf Brand 3 mit Menschenleben in Gefahr erhöht und weitere Einsatzkräfte durch die Feuerwehreinsatzzentrale nachalarmiert. Insgesamt sieben Bewohner, darunter ein Kind musste von der Feuerwehr über die Dreh- und tragbare Leitern aus dem Gebäude evakuiert werden. Drei von ihnen kamen mit Verdacht einer Rauchgasinhalation vorsorglich in ein Krankenhaus. Die weiteren vier Personen blieben bei dem Brand unverletzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Brandlast und Bebauung für die Einsatzkräfte sehr schwierig. Teilweise musste von der Feuerwehr das Dach geöffnet werden. Auch war es schwer an den in Vollbrand stehen Gewölbekeller heranzukommen. Hierzu setzte die Feuerwehr, nach Absprache mit den Entsorgungsbetrieben Löschschaum ein. Eine Rückhaltung am Gebäude richteten die Einsatzkräfte ein. Nach gut zwei Stunden der intensiven Brandbekämpfung konnte Brand unter Kontrolle gemeldet werden. Bis zu zehn Einsatztrupps unter Atemschutz waren mit der Brandbekämpfung und Riegelstellung beschäftigt. Das erforderliche Löschwasser entnahmen die Einsatzkräfte aus Unterflurhydranten und dem in untermittelbarer Nähe vorbeifließenden Speyerbach. Hierzu musste eine zirka 140 Meter lange Versorgungsleitung verlegt werden. Durch die Brandlast und der verwinkelten Bauweise werden sich die Nachlöscharbeiten, wofür Löschschaum zum Einsatz gebracht wird, noch bis in die späten Abendstunden hinziehen. Das Wohngebäude hat ein Fachberater Bau des Technischen Hilfswerks in Augenschein genommen. Durch den Brand und der eingesetzten Löschmittel ist es nicht mehr bewohnbar. Was zu dem Ausmaß des verehrenden Brandes im Ortsteil führte ist derzeit unbekannt. Die Kriminalpolizei hat, soweit wie schon möglich die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz standen rund 120 Einsatzkräfte von der Feuerwehr mit zwanzig Einsatzfahrzeugen, der Rettungsdienst mit drei Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizei, Fachberater des Technischen Hilfswerk, Mitarbeiter der städtischen Umweltabteilung, der Eigenbetrieb Stadtentsorgung und politische Vertreter.

 

 

sonstige Informationen

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