Verkehrsunfall


Einsatzart: Techn. Hilfe > Verkehrsunfall Zugriffe: 2321
Einsatzort: Autobahn 65
Datum: 23.04.2020
Einsatzbeginn: 20:32 Uhr
Einsatzende: 21:50 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte :

Stadtmitte 2
Löschzug Lachen-Speyerdorf
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht :

 

Noch während dem laufenden Einsatz in der Sauterstraße kam es zu einem Folgeeinsatz auf der Autobahn 65. Auf dem Autobahnabschnitt zwischen Neustadt-Nord und Neustadt-Süd in Fahrtrichtung Karlsruhe ereignete sich circa 700 Meter vor der Ausfahrt Neustadt-Süd ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Bei dem Unfall zogen sich zwei Personen eine Mittelschwere Verletzung zu und kamen nach der Erstversorgung durch den Notarzt, zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus. Zwei weitere Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt, mussten aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine Staubwolke die Ursache des Unfalles. Ein VW Golf Kombi Fahrer bremste, wegen der Wolke sein Fahrzeug ab, der nachfolgende Fahrer eines VW Touran konnte noch ein Zusammenstoß verhindern. Der darauffolgende Nissan Micra Fahrer erkannte die Situation zu spät, fuhr auf den VW Touran auf und schob diesen auf den VW Golf. Alle Insassen der Unfallfahrzeuge konnten diese, durch Ersthelfer selbstständig verlassen. Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Autobahnpolizei die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und streute die ausgetretenen Betriebsstoffe ab. Aufgrund des Unfalles musste der Autobahnabschnitt komplett gesperrt werden. Der Verkehr leitet die Autobahnpolizei Ruchheim in Neustadt-Nord ab. Da keine Personen eingeklemmt waren, konnten die durch das Einsatzstichwort mitalarmierten Kräfte des Löschzuges Lachen-Speyerdorf, nach der Ersterkundung wieder einrücken. Zur Unfallaufnahme der Polizei leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung von zwei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen. Der VW Golf Fahrer konnte, mit seinem Fahrzeug selbstständig die Unfallstelle verlassen. Da die Polizei nach der Unfalldokumentation weitere Aufgaben hatte übernahm die Feuerwehr mit einem Hilfeleistungslöschfahrtzeug die weitere Absicherung der Autobahn bis zum Eintreffen der Autobahnmeisterei. Nach dessen Eintreffen übernahmen diese alle weiteren Maßnahmen. Was zu der Staubwolke führte ist von Seiten der Feuerwehr noch unklar. Vor Ort waren neben der Feuerwehr, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug, einen Notarzt, eine Notärztin, der leitende Notarzt, der organisatorische Leiter, die Autobahnpolizei Edenkoben und Ruchheim, die Autobahnmeisterei Kandel, sowie ein Abschleppunternehmen.

 

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