Brand auf Freizeitgrundstück

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Einsatzort Details

Harthäuserweg
Datum 06.04.2026
Alarmierungszeit 11:45 Uhr
Einsatzende 13:59 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 14 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Stadtmitte 1
Medienteam
Brandeinsatz

Einsatzbericht

Am späten Ostermontagvormittag ereignete sich auf einem Gartengrundstück im Harthäuserweg, zwischen der Bahnüberführung und der Adolf-Kolping-Straße ein größerer Brand. Die aufsteigende Rauchsäule war bis zur Hauptfeuerwache sichtbar, sodass die anrückenden Kräfte auf Sicht anfahren konnten. Dies hatte zur Folge, dass in der Integrierten Leitstelle massiv Notrufe aufliefen. Sogar Bürger aus Haßloch wurden auf den Brand aufmerksam und setzten den Notruf ab. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Gartenlaube bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich schnell aus und griff auf den angrenzenden Bahndamm über. Dies hatte zur Folge, dass die Bahnlinie Neustadt in Richtung Haßloch sowie die Strecke in Richtung Mußbach gesperrt wurde, um ein sicheres Arbeiten der Feuerwehr zu ermöglichen. Unter Atemschutz und drei handgeführten Strahlrohren bekämpfte die Feuerwehr den Brand. Nachdem die Gleissperrung vorlag, konnte auch über die Bahngleise der Brand gelöscht werden. Insgesamt stand eine Fläche von ca. 120 Quadratmeter in Vollbrand. Nach gut einer Stunde konnte der Einsatzleiter Feuer unter Kontrolle melden. Für die Nachlöscharbeiten und der Kontrolle nach versteckten Glutnestern musste verbranntes Material mühsam auseinandergezogen und abgelöscht werden. Damit das Löschwasser besser eindringen kann setzte der Einsatzleiter Netzmittel dem Löschwasser zu. Durch das zügige und gezielte handeln der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen auf weitere Bauten auf dem Areal verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten konnten die Trupps unter Filtermasken durchführen. Gegen 13:20 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden und der Notfallmanager der Deutschen Bahn konnte die Streckensperrung wieder aufheben. Die benötigte Löschwasserversorgung konnte durch einen Unterflurhydranten gewährleitet werden. Bei dem Brand verendeten einige Hühner des angrenzenden Hühnerstalls. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen auf dem Gelände. Während des Einsatzes war der Durchgang für Fußgänger und Radfahrer nicht möglich. Nach gut zwei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz abschließen, die Bestückung der Löschfahrzeuge mit neuem Material zog sich noch einige Zeit hin. Zur Brandursache und dem entstandenen Sachschaden können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Dies ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Im Einsatz standen 26 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, die Landes- und Bundespolizei mit drei Fahrzeugen sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder