LKW-Unfall bei Neustadt-Duttweiler
Techn. Hilfe > Öl / Benzin auf Straße
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Am frühen Freitagnachmittag wurde Freitag der 13te einem LKW-Fahrer zum Verhängnis. Ein LKW-Fahrer war mit seinem Mercedes Truck, auf dem sich eine mit Metallschrott aufgezogene Abrollmulde befand, die Landstraße 540 von Lachen-Speyerdorf in Richtung Altdorf unterwegs. Kurz vor dem Kropsbach, in Höhe des Duttweilerer Schwimmbades kam er aus noch unklarer Ursache nach rechts ins weiche Bankett und fiel vor dem Bachbett des Kropsbaches auf die Seite und beschädigte dabei das Sicherungsgeländer. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich der Fahrer bereits selbst aus seinem Fahrerhaus befreit. Er kam zur medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus. Da an dem auf der Seite liegenden LKW diverse Betriebsstoffe austraten fordert die Polizei die Feuerwehr nach. Um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten, sperrte die Feuerwehr das Teilstück der L 540 zwischen der Einmündung nach Duttweiler und Altdorf ab. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und streute bereits ausgetretene Betriebsstoffe ab. Der vom Einsatzleiter hinzugezogene Gefahrstoffzug setzte im Kropsbach Ölsperren, um eine eventuelle Verschmutzung des Kropsbaches entgegenzuwirken. Ebenso trennten die Einsatzkräfte die elektrische Bordversorgung durch Abklemmen der Batterie. Zur Begutachtung der Bodenverschmutzung wurde ein Mitarbeiter der städtischen Umweltabteilung hinzugezogen. Bis zum Eintreffen eines LKW-Bergungsunternehmen sowie der Straßenmeisterei übernahm die Feuerwehr die Absicherung der Unfallstelle. Nach dessen Eintreffen wurde die Einsatzstelle an diese übergeben. Die Bergung mit einem Autokran und LKW-Bergefahrzeug sowie der weiteren Absperrung der L 540 wird in deren eigenen Regie durchgeführt, sodass die Feuerwehr wieder einrücken konnte. Wie lange die Teilvollsperrung aufrechterhalten wird, ist derzeit nicht absehbar. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Die Feuerwehr war mit vierzig Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen zusammen mit der Polizei, Bergungsunternehmen, Straßenmeisterei und städtischer Umweltabteilung vor Ort.

