Verkehrsunfall mit Wohnmobil

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Einsatzort Details

Autobahn 65
Datum 31.07.2022
Alarmierungszeit 15:21 Uhr
Einsatzende 16:49 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 28 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Stadtmitte 1
Löschzug Lachen-Speyerdorf
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht

 

Keine Stunde nach dem Einsatz auf der Autobahn 65 wegen dem Fahrzeugbrand in Fahrtrichtung Karlsruhe, wurde die Feuerwehr erneut auf die Autobahn in Fahrtrichtung Ludwigshafen alarmiert. Kurz vor der Auffahrt der Bundesstraße 271 auf die Autobahn 65 in Richtung Ludwigshafen verunglückte ein mit zwei Erwachsenen und zwei Kleinkindern besetztes französisches Renault Rapido Wohnmobil. Laut Augenzeugen kam das Wohnmobil vor der Unfallstelle ins Schlingern, schaukelte sich auf und kippte auf die Fahrerseite. Das Fahrzeug rutschte in den Straßengraben. Durch den Aufprall an der Böschung drehte sich das Fahrzeug in Richtung Neustadt. Die hinter dem Wohnmobil herfahrenden Ersthelfer hielten sofort an und kümmerten sich um die Insassen. Alle vier konnten das Wohnmobil über das Heckfenster mit Hilfe der Ersthelfer verlassen und wurden bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte betreut. Alle vier Personen kamen nach der medizinischen Erstversorgung durch die Leitende Notärztin in Krankenhäuser nach Ludwigshafen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr. Hierzu musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Des Weiteren wurde über ein Löschfahrzeug der Brandschutz sichergestellt. Um dem Abschleppdienst die Bergung zu erleichtern, stellten die Einsatzkräfte das Wohnmobil mit der Seilwinde des Rüstwagens wieder auf die Räder. Aus dem Fahrzeug holten die Feuerwehr noch zwei Gasflaschen heraus und sicherte sie. Ebenso mussten austretende Flüssigkeiten aufgefangen werden. Nachdem das Fahrzeug wieder auf den Rädern stand und die Insassen unterwegs ins Krankenhaus waren, konnte der Verkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Durch die Vollsperrung gab es einen Rückstau bis ca. Neustadt-Nord. Nach den ersten Erkenntnissen führte ein defekter Reifen an der Hinterachse zu dem Unfall. Im Einsatz standen 39 Einsatzkräfte mit neun Einsatzfahrzeugen, die Autobahnpolizei, der Rettungsdienst mit zwei Rettungsfahrzeugen und der Abschnitt Gesundheit mit der Leitenden Notärztin.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder