Gebäudebrand

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Einsatzort Details

Strohmarkt
Datum 02.07.2022
Alarmierungszeit 20:29 Uhr
Einsatzende 22:05 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 36 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte

Stadtmitte 1
Stadtmitte 2
Facheinheit IuK
Medienteam
Brandeinsatz

Einsatzbericht

 

Kurz vor 20:30 Uhr am Samstagabend kam es zu einem Brandeinsatz am Strohmarkt im Gebäude der ehemaligen Sparkasse. In dem Objekt befinden sich ein Küchenstudio, Büros und Wohnungen. Passanten wurden auf den Brand, auf dem Balkon über dem Küchenstudio aufmerksam und setzten den umgehend die Rettungskette in Gang. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten auf Sicht anfahren, da eine Rauchwolke ihnen den Weg zeigte. Auf dem Balkon kam es bei einem in Betrieb befindlichen Gasgrill zu einem Brand welcher schnell auf den Sonnenschirm und die gedämmte Fassade übergriff. Die ersten Löschmaßnamen der Bewohner mit einem Feuerlöscher brachte kein Erfolg. Sie schlossen die Balkontür und erwarteten die Rettungskräfte. Aufgrund der ersten Lage vor Ort ließ der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhen und forderte die Stadtmitte 1 sowie die Facheinheit Information und Kommunikation (IuK) nach. Die ersteintreffende Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug-Besatzung leitet umgehend unter Atemschutz einen Außengriff und parallel mit den nachrückenden Kräften einen Innenangriff ein. Der Außenangriff führte gleich zum Erfolg, sodass die Flammen niedergedrückt werden konnten. Die Wasserversorgung stellte die Feuerwehr über zwei Löschfahrzeuge und einen Unterflurhydranten sicher. Durch die enorme Hitze waren die beiden Fenster kurz vor dem Platzen. Es drang bereits leichter Brandrauch in die Wohnung. Mit einem Hochleistungslüfter konnte der Qualm zurückgedrückt werden. Mit dieser Maßnahme blieb die Wohnung rauchfrei. Nach zehn Minuten brachten die beiden eingerichteten Brandabschnitte, Innen- und Außenangriff Erfolg und der Balkonbrand konnte unter Kontrolle gebracht werden. Der Brand, sowie die enorme Hitze beschädigten die Fassadenverkleidung und griffen auf die darunter befindliche Dämmung über. Um an die Glutnester zu gelangen, musste ein Fassadenteil, mit Hilfe des Hubrettungsfahrzeugs und Handarbeit über das Flachdach geöffnet werden. Die beiden Bewohner versorgte der Rettungsdienst vor Ort, eine Einweisung in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach einer Stunde waren die Nachlöscharbeiten beendet und die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle wieder zurückbauen. Da der Brand zügig unter Kontrolle war konnten die nachalarmierten Kräfte wieder abrücken und in der naheliegenden Hauptfeuerwache auf Bereitschaft gehen. Während des laufenden Einsatzes war die Turmstraße komplett gesperrt. Es kam zum Rückstau, da es aufgrund der Baustelle in der Talstraße die Umleitungsstrecke Richtung Tal ist. Was genau zu dem Brandereignis führte muss noch durch die Kriminalpolizei abgeklärt werden. Ebenso kann zur Höhe des entstandenen Sachschadens keine Angaben gemacht werden. Die Wohnung blieb rauchfrei und kann weiter benutzt werden. In der heißen Anfangsphase war die Feuerwehr mit über 60 Einsatzkräften und 12 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Regelrettungsdienst war mit zwei Rettungsfahrzeugen aus Lambrecht und Neustadt und einem Notarzteinsatzfahrzeug angerückt. Sie wurden im Laufe des Einsatzes von der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Kleinalarm des Deutschen Roten Kreuzes mit drei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften abgelöst. Die Polizei war mit einem Funkstreifenfahrzeug vor Ort und unterstützte die Feuerwehr bei der Sicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder