Munitionsfund


Einsatzart: Techn. Hilfe > sonstige techn. Hilfeleistung Zugriffe: 2457
Einsatzort: Lindenstraße
Datum: 25.06.2020
Einsatzbeginn: 18:09 Uhr
Einsatzende: 21:50 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte :

Technische Einsatzleitung
Technische Hilfe

Einsatzbericht :

Am Donnerstag wurde auf dem Gelände am Jahnplatz im Ortsteil Lachen-Speyerdorf eine ca. 20 Zentimeter lange Gewehrgranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Bei dem Kriegsfundstück handelt es sich um eine sogenannte SS Gewehrgranate 46. Da die Granate, aufgrund des Alters und Zustandes nicht vom Kampfmittelräumdienst abtransportiert werden kann, muss sie vor Ort durch die Fachkräfte gesprengt werden. Hierfür muss um die Fundstelle ein Radius von 300 Meter evakuiert werden. Darunter fällt auch ein Seniorenheim mit 88 Bewohnern. Damit die Sprengung am Sonntag um 11:00 Uhr reibungslos abläuft, erarbeitete die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr zusammen mit  dem Technischen Hilfswerk, Leitende Notärzte, Organisatorischen Leiter, Rotes Kreuz, Polizei, Abteilung Brand- und Katastrophenschutz eine Strategie für den kommenden Sonntag aus. Da es mittlerweile nicht die ersten Entschärfungen von Kriegsrückständen in Neustadt sind, konnten die Technische Einsatzleitung auf bereits bewährte Pläne und Strukturen zurückgreifen. In der Zeit der Sprengung kommen die Senioren im Notkrankenhaus auf dem Gelände des Diakonissen Mutterhaus unter. Sie werden dort fachgerecht betreut und versorgt. Für die restlichen Bewohner des Evakuierungsgebiets die in der Zeit keine Unterkunft Möglichkeit haben, steht die Festhalle „Alte Turnhalle“ mit Betreuung zur Verfügung.

Das Medienteam berichtet am Sonntag weiter über die Sprengung und Evakuierung.