Verkehrsunfall


Einsatzart: Techn. Hilfe > sonstige techn. Hilfeleistung Zugriffe: 1564
Einsatzort: B39
Datum: 13.11.2017
Einsatzbeginn: 00:35 Uhr
Einsatzende: 03:45 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte :

Wehrleitung
Stadtmitte 1
Höhensicherung
Medienteam
Technische Hilfe

Einsatzbericht :

Kurz nach Mitternacht gegen 0:35 Uhr am Montagmorgen ereignet sich auf der Bundesstraße 39 ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall. Nach Polizeiangaben befuhr ein 62-jähriger Pirmasenser mit seinem Mercedes, Typ E220, die Bundesstraße von Lambrecht nach Neustadt. In einer langgezogenen Rechtkurve geriet er über die Gegenspur in die angrenzende Grünfläche und landete im Speyerbach. Der Mann konnte sich noch eigenständig aus dem Fahrzeug befreien und machte eine Rettungswagenbesatzung, die zufällig auf der Rückfahrt nach Lambrecht war, auf den Unfall aufmerksam. Diese setzten umgehend die Rettungskette in Gang. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Fahrzeug, wegen der Anstauung des Bachlaufes an dem Wasserkraftwerk an der Achatmühle, komplett versunken und nicht mehr sichtbar. Um an den Mercedes zu gelangen musste das Wehr komplett geöffnet werden um den Wasserstand zügig abzusenken. Parallel rüsteten sich Einsatzkräfte mit Spezialanzügen aus um das Fahrzeug auf noch eventuell darin befindlichen Personen zu kontrollieren. Die Sicherung der Einsatzkräfte im Bereich des Speyerbachs übernahm die Höhensicherungsgruppe der Feuerwehr Neustadt. Der komplette Einsatzbereich leuchtete die Feuerwehr großflächig aus und sicherte das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens. Zur Bergung des Mercedes und Abwendung eines Umweltschadens durch Betriebsstoffe, verständigte der Einsatzleiter ein örtliches Kranunternehmen mit einem Autokran. Mit diesem Mobilkran konnte das Fahrzeug aus dem Bachbett geholt und auf einen bereitstehenden Abschleppwagen geladen werden. Aufgrund der Uhrzeit kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Nach der Bergung konnte das Wehr wieder verschlossen werden. Die Feuerwehr war mit acht Einsatzfahrzeugen und 35 Einsatzkräften über drei Stunden zusammen mit der Polizei und dem Rettungsdienst im Einsatz.

 

sonstige Informationen

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